Fachkraft für Buchführung TA Bildungszentrum

Die TA muss sich verbessern

Kirsten, 17.11.2018

Fachkraft für Buchführung

Bewertung des Autors
2.8 / 5
  • Kursinhalte 3.0 / 5
  • Schulungsmaterial 3.0 / 5
  • Dozenten 3.0 / 5
  • Praxisnähe 3.0 / 5
  • Veranstaltungsort 3.0 / 5
  • Preis-/Leistung 2.0 / 5

Es ist viel zu viel Stoff für 2 Wochen. Von drei Dozenten war Dozent 1 sehr gut, Dozent 2 war schlecht strukturiert und Dozent 3 war für mich nicht tragbar.

Zu Dozent 1 gibt es nur zu sagen "Chapeau!!!"

Zu Dozent 2: Der Unterricht war schlecht auf das Lehrbuch abgestimmt, so es schwer gemacht wurde zu folgen. Ein Springen zwischen Buch, Flipchart und Projektor ist auf dem gekritzelt wurde, was teilweise nicht lesbar war. Ich frage mich warum hat der Dozent, das nicht zuhause vorgearbeitet und sich im Unterricht noch mit dem Umgang mit dem Projektor schwer tut. Da wurden Folien auf dem Projektor hoch und runter geschoben, damit alles zu erkennen war. Sehr anstrengend! Am Ende wurde wieder durch die Themen gehetzt und alles nur angerissen. Durch bessere Vorbereitung zu Hause, hätte den Schülern der Unterricht leichter gemacht werden können. Was unbedingt nötig ist, bei der riesigen Menge an Lernstoff und der Kürze der zur Verfügung stehenden Lernzeit.

zu Dozent 3/ Infrastruktur der Rechner
Bei insgesamt 10 Tagen Unterricht sind 3 Tage für Unterricht am PC vorgesehen. Ein Tag für SAP und zwei Tage für Lexware. Alle Teilnehmer wussten mit welcher Software sie später arbeiten müssen. Entweder SAP oder Lexware. Hier stelle ich mir die Frage, warum wird hier keine Wahlmöglichkeit zwischen SAP und Lexware gegeben? Zuwenig Computer? Zuwenig Räume? Hier sollte sich die TA praxisnäher denken. Für die Teilnehmer wäre es besser 3 Tage das Programm kennen zulernen mit dem sie später arbeiten müssen. Der Software SAP lief derart schleppend das der Unterricht als Zumutung zu bezeichnen ist. Die Dozentin überlegte laut, ob Sie diesen Kurs noch einmal unterrichtet.


Lexware : Und ich sage es gleich vorweg. Ich habe, Stand heute, KEINE AHNUNG .Hier lief die Software auf einigen Rechnern nicht oder nicht gut. Allerdings hatte ich "Glück im Unglück". Meine Rechner bzw. die Software lief gut. Der Dozent war nicht in der Lage auf die Schüler einzugehen. Am ersten Tag wurde leider nicht viel Lexware unterrichtet, da der Dozent das wiederholte, was wir schon vorher bei einer anderen Dozentin gelernt hatten. Somit ging wertvolle Zeit verloren um Lexware zu erlernen. Meine Anmerkung, das wir diese Themen schon behandelt hätten, wurde weggewischt mit dem Kommentar :" Das stehe so im Lehrplan diene der Vertiefung. Ich hatte etwas anderes auf dem mir ausgehändigtem Lehrplan, nämlich Lexware-Unterricht.

Am 2 Tag habe ich den Dozenten gebeten, sich beim unterrichten zu versichern ob alle Schüler soweit alles in Lexware haben und man weiter im Programm gehen kann. Das wurde dann befürwortet jedoch nicht umgesetzt. Daraufhin gab es Diskussion, die der Dozent abwürgte,mit der Behauptung:"Ich wäre nicht konzentriert." Ein weiterer Versuch meinerseits wurde abgeblockt und ich mundtot gemacht mit dem Satz des Dozenten: " Dann kommen wir nicht auf einen Nenner. Sie sind das Problem. Sie sind nicht konzentriert." Da ICH 1545,-€ für diesen 10 tägigen Kurs bezahlt habe, kann man davon ausgehen, das ich SEHR konzentriert bzw. motiviert war.

Wir waren insgesamt 15 Teilnehmer von denen ich zwei weis die nicht bestanden haben.

Die Unterbringung im TA eigenen Wohnheim in der Jahn-Straße kostet 320€ für insgesamt 13 Tage inclusive der mit An und Abreise. Ich wohnte in einer Wohnung ,
a) in der man zu oft nicht lernen bzw. schlafen konnte, da andere Teilnehmer zur lauten Musik über das ganze Gelände gefeiert haben.
b) die am Tag der Prüfung, vor der Prüfung zu räumen ist.
c) die man zu dritt teilen muss

Unbedingt möchte ich davon abraten im Wohnheim zu wohnen. Ruhe ist wichtig, da man viel Lernen muss und natürlich auch mal schlafen muss. Ich würde eine private Ferienwohnung empfehlen.

Die Prüfung wurde all zu oft mit den Worten, "Das schaffen Sie schon!"" heruntergespielt und es wurde zu wenig auf die Prüfung im Multiple-Choice-Verfahren vorbereitet. Von insgesamt 15 Teilnehmern haben mindestens 2 Teilnehmer leider nicht bestanden. Geprüft wurden am Prüfungstag auch noch andere Kurse. Wir waren alle gemeinsam in einem Raum. Unser Kurs saß am längsten!!! WARUM frage ich mich? Z.B. hatten wir einige Fragen in der Prüfung die nicht im Unterricht durch genommen wurden.Hier musste ich raten. Nach Aussage der Dozenten ist eine Absprache untereinander oft nicht gegeben. Das sollte die TA Hameln ändern.

Ich weis von anderen Teilnehmern, das Sie nach dem Kurs extra Urlaub beantragen mussten, dass Sie homöopathische Beruhigungsmittel während des Kurses brauchten, das Sie unter Stress Symptomatiken litten, wie Schlaflosigkeit oder Schweißausbrüchen in der Nacht.

Fazit : Es gab auch Gutes. Jedoch muss die TA einiges ändern, damit ich dort noch mal eine Weiterbildung mache. Vor allem, sollte die TA nicht vergessen, das wir Menschen sind und keine Maschinen. Was nützt es mir viel zu wissen, wenn ich nach diesem Kurs ein Burnout habe.

Pro: IHK Zertifikat

Kontra: siehe , oben

Kirsten (46-50)

Karrierestufe: mit Berufserfahrung

Fachkraft für Buchführung

Abschluss: Ja

Studienbeginn: 2018

Weiterempfehlung: Nein

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