Fachkraft für Arbeitssicherheit
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Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ist eine Weiterbildung, die innerhalb von etwa 8 Monaten für die in der EG-Rahmenrichtlinie geregelte Position qualifiziert. Ingenieure, Techniker oder Meister eignen sich in den Lehrgängen das notwendige Wissen an, um in der Produktion oder Entwicklungsabteilung sichere Arbeitsabläufe zu gewährleisten. Damit qualifiziert die Weiterbildung für äußerst verantwortungsvolle Tätigkeiten.

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASi) ist in Betrieben mit Maschinen und Anlagen für die Arbeitssicherheit verantwortlich. Sie berät und informiert Mitarbeiter über mögliche Gefahren und überprüft die Produktionsmittel auf ihre technische Sicherheit. Nach der gesetzlichen Regelung untersteht die Fachkraft für Arbeitssicherheit im Unternehmen direkt der Betriebsleitung, entscheidet bei fachlichen Fragen aber unabhängig. Damit übernimmt sie ihre Aufgaben eigenverantwortlich und selbstständig. Da die Position der Fachkraft für Arbeitssicherheit in vielen Betrieben gesetzlich vorgeschrieben ist, sind Absolventen der Ausbildung sehr gefragt.

Weiterbildungen im Überblick

Ist die Ausbildung für mich geeignet?

Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit richtet sich an Ingenieure, Techniker und Meister im technischen Bereich, die in dieser Funktion Berufspraxis vorweisen können. Teilweise sind aber auch Berufserfahrene ohne diese Abschlüsse zur Weiterbildung zugelassen. Für die Tätigkeit als Fachkraft für Sicherheit sind Verantwortungsbewusstsein, selbstständige Arbeiten und Gewissenhaftigkeit das A und O.

  • Organisationstalent
    Organisationstalent
  • Durchsetzungsvermögen
    Durchsetzungsvermögen
  • Führungsstärke
    Führungsstärke
  • Sozialkompetenz
    Sozialkompetenz
  • Disziplin
    Disziplin

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit gliedert sich in drei Stufen: die Grundausbildung, die vertiefende Ausbildung und die bereichsbezogene Erweiterung. In jeder Stufe besuchen die Teilnehmer Präsenzphasen und absolvieren Selbstlernphasen. Der Lehrgang vermittelt zum Beispiel folgende Inhalte:

  • Rechtliche Grundlagen und Verantwortung der Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Sicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Gefährdungsfaktoren und gesundheitsfördernden Faktoren
  • Gesundheitsgerechte Arbeitssysteme
  • Umgestalten von Arbeitsstätten
  • Betriebliche Organisation
  • Zeit- und Projektmanagement

Im Ausbildungsabschnitt der bereichsbezogenen Erweiterung beschäftigen sich die Teilnehmer mit spezifischen Gefährdungspotenzialen ihrer Branche.

Prüfung und Abschluss

Während der Weiterbildung legen die Teilnehmer mehrere schriftliche Prüfungen ab, die den Lernerfolg kontrollieren. Bestehen sie diese erfolgreich und haben sie regelmäßig an den Veranstaltungen teilgenommen, sind die Teilnehmer zur zweistündigen schriftlichen Abschlussprüfung zugelassen. Nach der Ausbildung erhalten die Teilnehmer ein institutsinternes Zertifikat. Je nach Vorbildung dürfen sie anschließend den Titel Sicherheitsingenieur, -techniker oder -meister führen. 

Nach der Ausbildung können Sie …

  • Arbeitsplätze und Produktionsstätten begutachten und Gefahrenpotenziale erkennen
  • Maßnahmen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz planen und durchführen
  • Mitarbeiter über die Sicherheit bei der Arbeit beraten
  • gesundheitsfördernde Maßnahmen im Betrieb konzipieren und umsetzen

Arbeitssicherheit: Mitarbeiter und Unternehmen profitieren

Unternehmen, die auf Unfallprävention setzen, den Arbeitsschutz ernst nehmen und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern, profitieren auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Ihre Arbeitnehmer sind seltener krank und motivierter bei der Arbeit. Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit ist nach der Ausbildung nicht bloß Kontrolleur und Prüfer sondern gewinnt  zunehmend Anerkennung als Gesundheits- und Sicherheitsmanager. Neben Fachwissen sind bei dieser Tätigkeit Soft Skills gefragt, um die Interessen der Mitarbeiter zu vertreten und die Maßnahmen erfolgreich im Betrieb umzusetzen.