Ausbildung der Ausbilder
25 Kurse & Weiterbildungen 20 Anbieter
Dauer: bis zu 10 Monate
Kosten: bis 3.880 €
Abschluss: IHK, Zertifikat
Bewertung: 4.8
42 Erfahrungsberichte
98%
Weiterempfehlung

Alle Infos zur Ausbildung der Ausbilder

Mit der Ausbildung der Ausbilder (AdA) qualifizieren sich Mitarbeiter in Unternehmen, die betriebliche Ausbildung der Azubis zu planen und zu steuern. Die bundeseinheitliche Qualifikation eignet sich für alle, die gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten und an deren Ausbildung mitwirken möchten. Die Teilnehmer lernen in diesem Lehrgang, wie sie eine Ausbildung fachlich und methodisch gestalten.

Für Azubis hängt der Ausbildungserfolg neben der Berufsschule wesentlich von der praktischen Arbeit im Betrieb ab. Qualifizierte Ausbilder sorgen dafür, dass die Praxiserfahrung abwechslungsreich und fachlich umfassend ist. Sie entscheiden bei der Einstellung von Azubis mit, erstellen deren Ausbildungspläne, sind Ansprechpartner für Ausbildungsinhalte und helfen ihnen bei Problemen und Konflikten. Neben der fachlichen Qualifikation ist also hauptsächlich pädagogisches Geschick wichtig, um als Ausbilder erfolgreich zu sein. 

Top 5 Weiterbildungen

Anbieter
Weiterbildung
Bewertung
Empfehlung
Ausbildung der Ausbilder Akademie KoBiCo (Essen)
6 Tage 499 € Sonstiges
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Ausbilder BildungsAkademie Graf (14 Studienorte)
4 Wochen 420 € IHK
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Ausbilder - mündliche Vorbere... SOMMERHOFF - Managementinstitut (27 Studienorte)
4 Tage 250 € IHK
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Ausbilder SOMMERHOFF - Managementinstitut (27 Studienorte)
2 bis 8 Monate 700 € IHK
100%
Ausbildereignungsprüfung TA Bildungszentrum (4 Studienorte)
6 Tage 480 € IHK
50%

Ist die Ausbildung das Richtige für mich?

Wer sich im betrieblichen Ausbildungs- oder Umschulungsbereich engagieren möchte und gerne praktische Kenntnisse vermittelt, erhält mit der Ausbildung der Ausbilder eine erste grundlegende Qualifikation. Laut der Neuauflage der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) von 2009 müssen Interessierte keine gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, um an der Prüfung teilzunehmen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium ist somit nicht erforderlich.

Wenn Ausbilder motiviert und kommunikationsstark sind, fällt es ihnen meist leicht, Auszubildende mitzureißen und sie für die praktischen Aufgaben zu begeistern.

  • Organisationstalent
    Organisationstalent
  • Kommunikationsstärke
    Kommunikationsstärke
  • Durchsetzungsvermögen
    Durchsetzungsvermögen
  • Führungsstärke
    Führungsstärke
  • Einfühlungsvermögen
    Einfühlungsvermögen
  • Motivation
    Motivation
  • Belastbarkeit
    Belastbarkeit

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung der Ausbilder vermittelt berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse. Die Teilnehmer lernen, wie sie die Ausbildung der Azubis optimal planen und steuern. Im Lehrgang beschäftigen sich die angehenden Ausbilder mit folgenden Inhalten:

  • Azubis auswählen
  • Ausbildungspläne erstellen
  • Lernmethodik und Didaktik
  • Lernfördernde Bedingungen schaffen
  • Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln
  • Leistung der Azubis bewerten
  • Azubis unterstützen und auf Prüfungen vorbereiten
  • Ausbildungszeugnisse erstellen

Prüfung und Abschluss

Die Ausbildung der Ausbilder dauert 2 Tage bis 4 Monate, je nachdem, ob sie in Voll- oder Teilzeit absolviert wird und über welche Vorqualifikationen die Teilnehmer verfügen. Sie schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK) ab. Die praktische Prüfung beinhaltet die Präsentation einer berufstypischen Ausbildungssituation mit anschließendem Fachgespräch. Nach bestandener Prüfung verfügen die Absolventen über die Ausbildungsbefähigung. Wer außerdem eine abgeschlossene berufliche Qualifikation vorweisen kann, erhält die Ausbildungsberechtigung (auch Ausbilderschein genannt). In allen Unternehmen, die Azubis nach dem dualen System ausbilden, muss mindestens ein qualifizierter Ausbilder tätig sein. Der Abschluss ist deshalb in allen Ausbildungsbetrieben anerkannt und erhöht für Absolventen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Nach der Ausbildung können Sie …

  • an der Neueinstellung von Azubis mitwirken
  • Ausbildungspläne erstellen
  • Azubis in der Praxis anleiten
  • Lernprozesse von Azubis begleiten und fördern
  • Azubis auf Prüfungen vorbereiten

Know-how vermitteln und auf dem neuesten Stand bleiben

Ausbilder arbeiten an der Schnittstelle zwischen Berufsschule und Betrieb. Durch den engen Kontakt mit den Auszubildenden sind sie nah dran an den neuesten Entwicklungen in der theoretischen Ausbildung. Gleichzeitig bleiben sie durch den kontinuierlichen Theorie-Praxis-Transfer fit im Beruf und erweitern die eigenen Fachkenntnisse. Für die eigene Karriere eignet sich die Ausbildung der Ausbilder damit sehr gut als erster Schritt zum beruflichen Aufstieg.

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